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News Archiv 2002

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Sachsen-Anhalt will Kabelnetze fördern

26.08.2002

Das Kabelforum 2002 der Medienanstalt Sachsen-Anhalt und der Landesinitiative InfoRegio endete in Halle mit einer etwas unklaren Perspektive für die Branche im Land. Als Vertreter der CDU-geführten Landesregierung erklärte Andreas Plehwe, Referatsleiter im Wirtschaftsministerium, die Investitionsförderung müsse privatwirtschaftlich getragen werden. Das Land könne im Rahmen einer "Public Private Partnership" allerdings auch helfen. In welchem Umfang genau ließ er offen. 
Klar blieb Plehwe nur bei der Willensbekundung: Sachsen-Anhalt wolle nicht nur in den Ausbau der Kabelinfrastruktur, sondern auch in die Diensteentwicklung investieren. Dabei denkt er vor allem an Verwaltung, E-Learning und E-Commerce.

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Experten: Multimediale Zukunft steht auf der Kippe

23.08.2002

Experten: Multimediale Zukunft steht auf der Kippe
Nach dem Ausbau-Stopp bei Kabelnetzen fürchten Sender um den digitalen Übertragungsweg

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Die neuen Kabelfritzen

23.08.2002

Gestern erhielten wir einen Brief von der Firma Kabel Hessen GmbH &  Co. KG. Darin brachte sie uns schonend bei, dass ihr jetzt unsere Kabel gehören: "Als Ihr neuer Kabelnetzbetreiber möchten wir uns kurz bei Ihnen vorstellen." Natürlich fragten wir uns, wie dieses Unternehmen in den Besitz unserer Kabel kam, ohne dass wir etwas gemerkt haben. Müssen wir uns noch auf ganz andere Briefe gefasst machen, wird uns demnächst unser "neuer Kühlschrankbetreiber" oder unser "neuer Knäckebrotanbieter" einen Brief schreiben? Wir sind auf alles gefasst.

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Telekom-Kabelnetze sollen bis zu vier Milliarden Euro bringen

22.08.2002

Die Deutsche Telekom rechnet mit deutlich niedrigeren Einnahmen aus dem anstehenden Verkauf des TV-Kabelnetzes als zunächst geplant. Bei der Vorlage der Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2002 am Mittwoch in Bonn nannte Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick eine Summe von zwei bis vier Milliarden Euro. Branchenkenner vermuteten bislang, dass die Telekom nach dem gescheiterten ersten Versuch, die noch verbliebenen sechs Kabelnetze zu verkaufen, maximal 3 bis 3,5 Milliarden Euro erzielen kann. 

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Telekom: Sechs Bieter für das TV-Kabel

21.08.2002

Die Zahl der Bieter für das zum Verkauf stehende restliche TV-Kabelnetz der Deutschen Telekom AG hat sich nach Angaben des Bonner Konzerns um ein weiteres Konsortium auf jetzt sechs erhöht.

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Liberty erneuert Interesse am deutschen Kabel

19.08.2002

Der in einem ersten Anlauf gescheiterte US-Medienkonzern Liberty Media ist noch immer am Fernsehkabelnetz der Deutschen Telekom interessiert. Allein will das Unternehmen jedoch nicht wieder in den Ring steigen.

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UPC schließt Konkurs nicht aus

16.08.2002

Europas größter Kabelfernsehbetreiber UPC hat einen Konkurs nicht ausgeschlossen, sollten UPC-Anteilseigner und Anleihenbesitzer eine dringend erforderliche Schulden-Restrukturierung nicht zum Abschluss bringen.

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Callahan übernimmt Kabelfirma Telenet

14.08.2002

Der US-Kabel-Investor Dick Callahan hat die Führung beim belgischen Kabelnetzbetreiber Telenet übernommen. Kernpunkt des Deals ist die Neuauflage einer Anleihe über 1,25 Mrd. Euro, für die Callahan jetzt ein Investorenkonsortium gewinnen konnte.

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Kabelnetzverkauf: Verlieren alle Beteiligten?

13.08.2002

Die Präsentation der Deutschen Telekom gegenüber potenziellen Investoren für die zum Verkauf stehenden Kabelnetze macht nach Einschätzung der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) erneut einen bereits seit längerem beschriebenen Konflikt deutlich. So habe die Deutsche Telekom ein Interesse an der Reduzierung ihrer Schuldenbelastung durch einen möglichst hohen zu erzielenden Kaufpreis, demgegenüber stehe jedoch ein deutliches öffentliches Interesse am Ausbau der Breitbandinfrastruktur. 


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ANGA Verband Privater Kabelnetzbetreiber e.V. warnt Telekom und Finanzinvestoren vor Preiserhöhungen im Breitbandkabel.

13.08.2002

Die im Zuge des Verkaufsprozesses der Kabelnetze durch die Deutsche Telekom AG angekündigte Preiserhöhung wird von der ANGA Verband Privater Kabelnetzbetreiber e.V. grundsätzlich abgelehnt, erklärte Thomas Braun, Präsident der ANGA, heute auf Presse-Anfragen.

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