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News Archiv 2003

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Endgültige Angebote für TeleColumbus erwartet

06.03.2003

Die Deutsche Bank steht kurz vor einem Verkauf ihres Kabelnetzbetreibers TeleColumbus. Nach Angaben aus informierten Kreisen sollen bis zum heutigen Mittwoch die endgültigen Gebote abgegeben werden.

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Neue DVB-T-Kampagne in Berlin

04.03.2003

Mit einem speziellen Flyer für 2,5 Millionen Haushalte im Ballungsraum Berlin-Potsdam geht nun Deutschlands erstes DVB-T-Projekt in die Info-Offensive. Zugleich wird mit Slogans wie "Digital statt Endstation" in allen S-und U-Bahnen der Hauptstadt geworben. Von Donnerstag an erhalten alle zweieinhalb Millionen Haushalte in Berlin und im Brandenburger Speckgürtel Post von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb). "Für die mit der Umstellung verbundenen Unannehmlichkeiten" bittet darin mabb-Direktor Hans Hege um Verständnis für die am 28. Februar geplante Analog-digital-Umstellung. Dann verschwinden nämlich bei 150.000 Antennenguckern und 90.000 Haushalten mit Zweitgeräten die gewohnten Privatsender wie RTL, Sat.1 und ProSieben endgültig vom Bildschirm.


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Dringender Modernisierungsbedarf beim TV-Kabelnetz

04.03.2003

] Die Deutsche Bank geht davon aus, dass das Telefonnetz vorerst die dominierende Basis für den Internet-Zugang bleiben wird.
Neue Techniken wie Powerline und eine erweiterte Nutzung des Kabels förderten zwar den Wettbewerb, so Norbert Walter, Leiter der Research-Abteilung der Deutsche Bank Gruppe, am von der Deutschen Telekom beherrschten Festnetz führe aus technischen und ökonomischen Gründen aber vorerst kein Weg vorbei.

Die DB-Ökonomen bescheinigen dem deutschen Kabelnetz jedoch dringenden Modernisierungsbedarf. Da es für den TV-Empfang vorrangig auf den Transport von Bilddaten ausgelegt sei, fehle dem Netz die Technik zum bi-direktionalen Datenaustausch, der eine interaktive Verbindung zwischen Netzteilnehmern ermöglicht. Wegen der zerstückelten Infrastruktur und den gesplitteten Eigentumsverhältnissen seien die notwenidigen Investitionen bisher ausgeblieben.


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Neuer Kabelverband: Kooperation statt Konfrontation

04.03.2003

Als "schlagkräftigen Verband ohne Hochmut" versteht sich der Deutsche Kabelverband, verkündete am Dienstag Präsident Ernst Uhlig in Berlin. Trotzdem bleibt die Tatsache: Das Rennen um möglichst viele Direktkunden ist eröffnet.
Dabei haben die neun Mitgliedsunternehmens des neuen Verbandes klar die Nase vorn: Von ihren
18 Millionen angeschlossenen Haushalten versorgen sie 6 Millionen direkt. Die anderen Zwei Drittel sind nur indirekte Kunden der Netzebene 3, denn sie sind bei Wohnungsunternehmen oder Netzebene-4-Betreibern unter Vertrag. Zur Klarstellung des Kräfteverhältnisses kann sich der Verband einen Vergleich nicht verkneifen: Die drei größten Netzebene-4-Betreiber "versorgen zusammen nur 1,55 Mio. Haushalte unabhängig von unseren Mitgliedsunternehmen

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Brüssel gibt grünes Licht für Verkauf der Telekom-Kabelnetze

04.03.2003

Die EU-Kommission hat den Verkauf der verbliebenen TV-Kabelnetze aus dem Besitz der Deutsche Telekom an ein Kosortium aus Finanzinvestoren genehmigt. Da es keine überlappenden Geschäftsfelder oder andere Beziehungen zwischen dem Kabelgeschäft der Telekom und der Käufergruppe gebe, bestünden auch kein wettbewerbsrechtlichen Bedenken, erläuterte die Brüsseler Behörde am Freitagnachmittag ihre Entscheidung

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Telekom: Kabelverkauf frustriert TV-Sender

18.02.2003

Wenig Hoffnung hat der Verkauf des Kabelnetzes der Telekom in der Medienbranche geweckt. Dabei hatten gerade die Sender den Kabelverkauf und damit den digitalen Ausbau ihrer wichtigesten Infrasstruktur erhofft.

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Wohnungswirtschaft und privater Rundfunk begrüßen Kabelnetz-Verkauf

18.02.2003

Die Wohnungswirtschaft und private Rundfunkbetreiber haben den Verkauf der verbliebenen sechs Kabelnetze der Deutschen Telekom an eine US-Investorengruppe begrüßt. Damit sei eine mehrjährige Hängepartie zu einem vorerst guten Ende gekommen und eine Modernisierung der Netze möglich.
Die Wohnungsunternehmen setzten nun auf eine faire Partnerschaft mit den Investoren, sagte der Präsident des Branchenverbandes GdW, Lutz Freitag, am Mittwoch in Berlin. Es sei zu hoffen, dass die Käufer nicht nur reine Zwischenerwerber sind, die kein wirkliches Interesse an der Weiterentwicklung der Kabelnetze haben.

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Aufbruch im Kabel: Neuer Verband

18.02.2003

Berlin - Mit dem Verkauf der restlichen sechs Telekom-Regionalnetzes ist im Kampf zwischen Netzebene 3 und 4 eine neue Runde eingeleitet worden: Am 25. Februar stellen die großen Betreiber in Berlin ihren neu gegründeten Deutschen Kabelverband vor.
Präsident des neuen Deutschen Kabelverbandes (DK) ist Ernst Uhlig von ish, als Vize fungiert Rüttger Keienburg von Kabel Deutschland. Mit von der Partie sind auch die neuen Telekom-Netzerwerber Apax und Goldmann Sachs Capital Partners sowie Providence Equity.


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Deutschland rüstet für Digital-TV auf allen Kanälen

17.02.2003

Digital soll es sein, das Fernsehen der Zukunft. Doch bis dahin ist noch ein langer Weg. 2010 soll es aber nach dem Willen der Bundesregierung nur noch digitales Fernsehen in Deutschland geben - über Kabel oder Satellit, via Telefonleitung oder Antenne. 

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Deutsche Bank hat Kandidaten für ihr Kabel

13.02.2003

Für den zum Verkauf stehenden Kabelnetzbetreiber Telecolumbus hat Eigner Deutsche Bank nach Angaben der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" drei Interessenten. Als wahrscheinlichste Option gelte ein Verkauf an das Management. Gespräche würden aber auch mit den Risikokapitalgesellschaften Apollo und BC Partners geführt. Im Gespräch sei ein Preis von rund 500 Mill. Euro, bezahlt hatte Deutsche Bank rund 720 Mill. Euro. vwd

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